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Siebenbürgen - Auf Draculas Spuren
Die im Karpatenbogen gelegene Provinz Rumäniens ist ein Teil Transylvaniens und inspirierte seit je her die Fantasie der Menschen. Ob es nun Graf Vlad III "Dracul" Tepesh oder Bram Stockers Vampierfürst Dracula war, Transylvanien und Siebenbürgen sind umgeben von Mythen und Legenden.
 
Siebenbürgen ist heute eine Zentralprovinz Rumäniens, Klimatisch und Kulturell ein Teil Südost-Mitteleuropas. Auf Grund seiner Lage ist Siebenbürgen nicht nur ein Schnittpunkt zwischen Ost und West sonder auch zwischen Süd und Nord.
Es war immer wieder Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen. Zum Schutz Ungarns wurden um ca. 1150 Deutsche Siedler nach Siebenbürgen gerufen, die hier das Privileg genossen, als freie Bauern und Landbesitzer zu Leben. Diese kamen hauptsächlich aus Franken, Flandern und Luxemburg.
Während fast 800 Jahren entwickelten die Siebenbürger-Sachsen hier eine Eigenständige Kultur, die zum Teil noch Heute gelebt wird.
Die erreignisse im Zweiten Weltkrieg, die Teportationen danach und die Diktatur Ceausescus dezimierten ihre Zahl allerdings. Nach dem Umsturz 1989 flohen die Siebenbürger-Sachsen Scharenweise aus dem Land nach Deutschland und Österreich. Zurück blieben nur die Alten, wodurch diese Kultur allmählich verschwindet.
Heute Leben in Siebenbürgen 72,3% Rumänen, 23,9% Ungarn und Szekler, 1,8% Roma und 1% Sachsen, sowie 12 weiter Ethnische Gruppen.

(Texte und Fotos: Roland Bader)
 

Kronstadt, Hauptstadt Siebenbürgens.

Der Friedhof von Urwegen.
     
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