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Reisen - Nationalpark Plitvicer Seen
 
Fotos und Texte: Roland Bader
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Plitvice - Im Tal der fallenden Wasser
Der Nationalpark Plitvicer Seen ist einer der ältesten Nationalparks Europas. Die Einzigartigkeit der Natur veranlasste die UNESCO den 1949 gegründeten Nationalpark zum Weltnaturerbe zu erklären. Rund eine Million Besucher strömen jedes Jahr zu dem Naturjuwel, welches auch von Regisseur Harald Reinl als Kulisse für einige Winnetou-Filme ausgewählt wurde.
 
Die Plitvicer Seen sind ein Naturwunder, das ebenso einzigartig wie schützens- und sehenswert ist. An diesem besonderen Ort hat die Natur eine Sehenswürdigkeit geschaffen, die jedes Jahr Tausende Touristen aus aller Welt anzieht. In einem Prozess, der über Jahrmillionen hin andauert, haben sich durch das Wachsen von Rauwackestrukturen Seen, Kaskaden und Wasserfälle gebildet. Dieser Prozess wird aber niemals abgeschlossen sein. So werden die Seen und ihre Kaskaden in 100 Jahren ganz anders aussehen als heute. In Zukunft werden Wasserfälle verschwinden, neue entstehen und die Uferlinien der Seen anders verlaufen. Und genau dies ist es, was die Plitvicer Seen so einzigartig macht. Für den Besucher sind die Kaskaden, über welche die Seen untereinander verbunden sind, ein atemberaubendes Schauspiel.
Deshalb muss man sich auch nicht wundern, dass es bereits seit langem Überlegungen gab, die Seen zu schützen. Bereits 1893 wurde eine „Gesellschaft zur Erhaltung und Verschönerung der Plitvicer Seen“ gegründet. Leider hat die Natur durch das „Verschönern“ an manchen Stellen schweren Schaden genommen, der auch heute nicht mehr gut zu machen ist.
Am 8. April 1949 beschloss das Parlament, die Plitvicer Seen zum Nationalpark zu erklären, wodurch der Grundstein für den umfassenden Schutz und Erhalt der natürlichen Gegebenheiten begründet wurde. 1979 nahm die UNESCO den Nationalpark Plitvicer Seen in die Liste der Natur- und Kulturdenkmäler auf und erklärte den Nationalpark zum Weltnaturerbe.
Berühmtheit erlangten die Seen mit ihrem türkisblauen Wasser auch durch die Karl-May-Verfilmungen von Harald Reinl, welcher an den unteren Seen den „Schatz im Silbersee“ drehte. Weiter
Die Seen reihen sich wie eine Perlenkette aneinander.
 
Imposante Wasserfälle machen den optischen Reiz aus.
Filme aus dieser Reihe folgten. Heute wurde aus dem Nationalpark ein Touristenmagnet gemacht, der aber nichts von seinem Reiz und seiner Schönheit verloren hat.
Reisetipps
Maut
Für die Fahrt durch Österreich ist auf Autobahnen die Vignette nötig. Diese ist für sieben Tage, einen Monat oder ein Jahr zu bekommen. Wer auf der Autobahn ohne vorschriftsmäßig angebrachte Vignette erwischt wird, hat mit empfindlichen Strafen zu rechnen.
Seit Sommer 2008 ist streckenabhängige Maut auf slowenischen Autobahnen durch die Vignette ersetzt worden. Die Jahresvignette kostet 55 Euro und die ½ Jahresvignette 35 Euro für PKW. Kontrollen werden an allen ehemaligen Mautstellen und auf der Strecke durchgeführt.
In Kroatien ist lediglich auf zwei Abschnitten Maut zu entrichten. Diese kostet von der Grenze in Richtung Zagreb 1,- Euro und von Zagreb nach Karlovac 2,50 Euro. Wer die maut in Kuna bezahlt kann einige Cent sparen.

Eintritt und Parken
Die Eintrittskarten in den Nationalpark sind vom Preis recht happig, kostet doch ein Ticket 110 Kuna (14,7 Euro). Ich hatte gelesen, dass es zwei Tagetickets geben sollte, diese gab es früher, jetzt leider nicht mehr, wie mir im Hotel erklärt wurde.
Parkplätze sind an beiden Eingängen in den Nationalpark ausreichen vorhanden. Die Parkgebühr ist vor Verlassen des Parkplatzes zu bezahlen. Wonach sich diese richtet, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Ich habe einmal 56 Kuna (7,5 Euro) und zwei Mal 49 Kuna 6,5 Euro) bezahlt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Wer von seiner Unterkunft lieber mit dem Bus zu einem der Eingänge fährt, sollte beachten, dass diese nur auf Handzeichen anhalten.

Unterkunft

Es gibt zwei Hotels direkt im Nationalpark, das Hotel Bellevue und das Hotel Jezero. Diese sind Preislich jedoch sehr hoch angesiedelt. An Privatpensionen und Motels mangelt es aber in der näheren Umgebung nicht. Ich hatte mich im Hotel Macola in Korenica einquartiert. Ein schönes Hotel, das Preislich vernünftig ist. Wen es nicht stört, jeden Tag 20 Kilometer mit Auto zum Nationalpark zu fahren, für den ist das Hotel Macola sicher die richtige Wahl.
Der Nationalpark
Im Nationalpark herrscht oftmals dichtes Gedränge. Besuchen doch Tausende Touristen die Plitvicer Seen. Weiters gehören diese zur Japaner-Tour „Europa in sieben Tagen“. Auch sollte man sich genügend Zeit mitbringen, denn an einem Tag ist dieses Naturjuwel nicht zu erwandern und schon gar nicht in seiner ganzen Schönheit zu erfassen.

Geld

In Kroatien ist das offizielle Zahlungsmittel der Kuna. 100 Euro sind rund 730 Kuna. Wechseln kann man in Banken oder teilweise auch direkt in den Hotels. Der Euro wird an den Mautstellen akzeptiert.
 
Buchtipp
 
 
Plitvicer Seen Nationalpark
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www.np-plitvicka-jezera.hr
Tourismusverband der Gemeinde Plitvička jezera
Turistička zajednica Općine Plitvička jezera, Plitvice Lakes Tourist Board.
www.tzplitvice.hr/
Hotel Macola
Hotel Macola, Hotel Zir, Restoran Macola. ... Diejenigen, die Reisen in den Süden entlang der alten Straße ist nicht viel zu erklären, was ist Macola. ...
www.macola.hr/