Die Plitvicer Seen sind ein Naturwunder, das ebenso einzigartig wie schützens- und sehenswert ist. An diesem besonderen Ort hat die Natur eine Sehenswürdigkeit geschaffen, die jedes Jahr Tausende Touristen aus aller Welt anzieht. In einem Prozess, der über Jahrmillionen hin andauert, haben sich durch das Wachsen von Rauwackestrukturen Seen, Kaskaden und Wasserfälle gebildet. Dieser Prozess wird aber niemals abgeschlossen sein. So werden die Seen und ihre Kaskaden in 100 Jahren ganz anders aussehen als heute. In Zukunft werden Wasserfälle verschwinden, neue entstehen und die Uferlinien der Seen anders verlaufen. Und genau dies ist es, was die Plitvicer Seen so einzigartig macht. Für den Besucher sind die Kaskaden, über welche die Seen untereinander verbunden sind, ein atemberaubendes Schauspiel.
Deshalb muss man sich auch nicht wundern, dass es bereits seit langem Überlegungen gab, die Seen zu schützen. Bereits 1893 wurde eine „Gesellschaft zur Erhaltung und Verschönerung der Plitvicer Seen“ gegründet. Leider hat die Natur durch das „Verschönern“ an manchen Stellen schweren Schaden genommen, der auch heute nicht mehr gut zu machen ist.
Am 8. April 1949 beschloss das Parlament, die Plitvicer Seen zum Nationalpark zu erklären, wodurch der Grundstein für den umfassenden Schutz und Erhalt der natürlichen Gegebenheiten begründet wurde. 1979 nahm die UNESCO den Nationalpark Plitvicer Seen in die Liste der Natur- und Kulturdenkmäler auf und erklärte den Nationalpark zum Weltnaturerbe.
Berühmtheit erlangten die Seen mit ihrem türkisblauen Wasser auch durch die Karl-May-Verfilmungen von Harald Reinl, welcher an den unteren Seen den „Schatz im Silbersee“ drehte. Weiter Filme aus dieserReihe folgten. |
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Die Seen reihen sich wie eine Perlenkette aneinander. |
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