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Reisen - Nationalpark Plitvicer Seen / Reisebericht
 
Fotos und Texte: Roland Bader
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erreichte ich den Jezero Kozjak.Dieser ist der größte See des Nationalparks und kann mit Elektrobooten befahren werden.Kurz entschlossen bestieg ich ein solches und ließ mich ans andere Ende des Sees bringen. An dieser Anlegestelle wurde eifrig gebaut. Neben Restaurants entstand auch eine Informationsstelle für Touristen. Das Bild auf dieser Lichtung vermittelte mehr Volksfestcharakter als den eines Nationalparks.
Die unteren Seen, welche ich nun erreichte, sind der bekanntere Teil des Nationalparks, wurden doch hier Teile der Karl-May-Verfilmungen gedreht. Hier führte der Weg ebenfalls direkt an den extrem türkisblauen Seen entlang, wobei dieser Teil bereits früher für Wanderer zugänglich gemacht worden sein dürfte, wurden die Wege hier doch mit Steinen und Geländern aus Metall gesichert. Diese fügten sich aber auch harmonisch in die Umgebung ein.
Eindrucksvolle Kaskaden verbinden die Seen.
Waren es an den oberen Seen hauptsächlich Japaner, welche sich durch den Nationalpark drängten, bevölkerten die unteren Seen unzählige Schulklassen bei ihren Ausflügen. Die Kinder und Jugendlichen hatten leider nur wenig für die Schönheiten der Natur übrig, waren sie doch mehr mit ihren coolen Handys beschäftigt.
Am Ende von Milanovac und Gavanovac befindet sich eine weitere Kaskade. Unspektakulär hingegen ist die Höhle aus dem „Schatz im Silbersee“, diese ist lediglich knappe fünf Meter tief. Zu erreichen ist die Höhle über Steintreppen, die beim unmittelbaren Eingang zur Höhle aber gefährlich rutschig sind. Darunter befindet sich eine weitere Grotte, welche aber vom Wasser überflutet ist.
Am Ende des Kaluderovac öffnet sich der Blick auf das letzte Tal im Nationalpark, durch welches der Fluss in Richtung Karlovac weiterfließt. Eine letzte Natursehenswürdigkeit gab es aber noch zu bestaunen: den großen Wasserfall, der linker Hand das Wasser 78 Meter in die Tiefe stürzen lässt. Dieser Wasserfall erhält sein Wasser als Einziger nicht aus den Seen, sondern vom Plitvica Potok.
Von hier aus nahm ich den Panoramaweg zurück zur Anlegestelle drei. Von hier oben aus hatte man einen tollen Blick auf die Seen und das Türkis des Wassers kam besonders gut zur Geltung. Mit dem Elektroboot fuhr ich zurück zur Anlegestelle zwei und von dort wieder mit dem Elektroboot zur Anlegestelle eins. Damit war der Ausgangspunkt meiner Reise durch die Naturschönheiten des Nationalparks Plitvicer Seen erreicht.
Nachdem ich die unzähligen Treppen zum Eingang zwei wieder hinaufgestiegen war, gab es am Parkplatz die letzte unliebsame Überraschung. Für das Abstellen meines Autos durfte ich weitere 49 Kuna berappen. Ein Besuch des Nationalparks Plitvicer Seen ist für jeden Naturliebhaber absolut empfehlenswert.
Die Höhle aus "Der Schatz im Silbersee".
 
Reisegruppen und Schulklassen bevölkern den Nationalpark.
 
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Buchtipp

Der Nationalpark Plitvicer Seen ist einer der ältesten Nationalparks Europas. Die Einzigartigkeit der Natur veranlasste die UNESCO den 1949 gegründeten Nationalpark zum Weltnaturerbe zu erklären.
Format 20 x 27 - 90 Seiten
35,90 €, Gebundene Ausgabe
ISBN 978-3-86858-512-4

26,90 €, Paperback
ISBN 978-3-86858-511-7

 
Plitvicer Seen Nationalpark
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www.np-plitvicka-jezera.hr
Tourismusverband der Gemeinde Plitvička jezera
Turistička zajednica Općine Plitvička jezera, Plitvice Lakes Tourist Board.
www.tzplitvice.hr/
Hotel Macola
Hotel Macola, Hotel Zir, Restoran Macola. ... Diejenigen, die Reisen in den Süden entlang der alten Straße ist nicht viel zu erklären, was ist Macola. ...
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