Vom Quellgebiet durch den Naturpark "Tiroler Lech"
Ein geologisches Eldorado findet sich um den Formaletsch im Lechquellgebiet. Das Steinerne Meer birgt fossile Schätze eines einstigen Ozeans, bevor durch Eruptionen die Berge emporgefaltet wurden. Wie ein Kratersee liegt der Formariensee unterhalb der Roten Wand und dem Formaletsch. Über einen unterirdischen Ablauf entsteht auf knapp 1800 m Seehöhe der Lech, der sich als junger Gebirgsbach durch fast unberührte Natur seinen Weg ins Tal bahnt.
Bei Warth wird der Bachlauf stark eingeengt und der Lech macht seinem Namen "Wildfluss" wenn auch in einem etwas anderen Sinn alle Ehre. Vorbei an üppiger Schluchtvegetation tosen die Wassermassen ins Tal. Oberhalb von Steeg tritt der Fluss wieder hervor und durchfließt nun das Tiroler Lechtal.
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Das Steinerme Meer im Lech-Quellgebiet. |
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Seltene Pflanzen und Tierarten wie die Deutsche Tamariske finden sich ebenso wie die Bileks-Azur-Jungfer (eine der seltensten Liebellenarten) oder die gefleckte Schnarrschrecke, aber auch Bodenbrüter wie der Wasserläufer oder Fluß-Regenpfeiffer gehören zu den seltenen Bewohnern des Lech. Diese einzigartige Flora und Fauna ist der Grund für die Ausweisung des Natura 2000 Gebietes.
Seit Gründung des Life-Projektes, welches bereits ausgelaufen ist, und dem Verein "Naturpark Tiroler Lech" sind im gesamten Lechtal Naturbaustellen entstanden. Weiters wurden Flussaufweitungen vorgenommen, damit der Lech wieder mehr Raum zum Ausufern hat.
Ab Weißenbach wurde der Flusslauf stark kanalisiert, wo durch die Lechauen, aufgrund der niedrigen Fließgeschwindigkeit, zu versanden drohten. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, wurden kleinere Stützwehre errichtet, welche zur Energiegewinnung genutzt werden. |
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In der Schlucht zwischen Warth und Steeg. |
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