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Natur - Im Gsperr
 
Fotos und Text: Roland Bader Startseite // Fotos // Panoramen //
 
Im Gsperr
In diesem natürlichen Canyon hat der Mensch noch seine Spuren noch kaum hinterlassen. Kein Weg Weg führt in die Schlucht hinein, das Wasser bahnt sich ungehindert seinen Weg.
 
 
Auf seinem Weg ins Tal durchfliest der Zwieselbach das Gsperr. Ein ruhiger Bach, welcher sich zwischen EWR-Zentrale und Plansee AG mit den Stuibenfällen zum Archbach vereinigt. Zur Schneeschmelze und bei starken Regenfällen wie1999 und 2005 bringt der Zwieselbach allerdings so viel Geschiebe mit sich, dass es zu gefährlichen Überflutungen kommen kann. Um dieser Gefahr entgegen zu wirken, wurde am Eingang ins Gsperr, eine Geschiebesperre errichtet.
Nur noch selten trifft man auf eine der Art naturbelassene Gegend. Durch Wildromantische Canyon führt kein Weg. Die einzige Möglichkeit das Gsperr zu durchwandern ist es am und im Bachbett zu gehen, ebenso müssen zwei Wasserfälle umklettert werden. Auf dem Weg zum dritten Wasserfall, welcher das Ende für den Wanderer bedeutet, sind kaum Spuren von Menschen zu finden. Lediglich einige Feuerstellen weisen darauf hin, dass das Gsperr noch nicht unentdeckt ist.
Wer sich die Mühe macht und den beschwerlichen Trip entlang des Zwieselbaches auf sich nimmt, findet einen Platz, so wie ihn die Natur geschaffen und geformt hat. Hektik ist im Gsperr ein Fremdwort, wer hier hineingeht, sollte sich Zeit nehmen. Man wird dafür mit der Ruhe der Natur belohnt. In dieser wildromantischen Landschaft kann man Vögel beobachten, wenn sie ganz dicht über dem Wasser fliegen, Pflanzen und Insekten Erforschen oder einfach die Ruhe und Erholung der Natur genießen.
Die wildromantische Schlucht im Gsperr.
 
Der erste der drei Wasserfälle.